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kollektiv diskutieren

Eine Veranstaltungsreihe der Forschungsgruppe Recht – Geschlecht – Kollektivität, in Kooperation mit Integrative Research Institute Law & Society Berlin (LSI) und Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG). 

Kollektiv diskutieren kommt aus dem Forschungsalltag. Jeden 2. Monat stellen wir, das Teilprojekt A, gemeinsam mit unserer Forschungsgruppe und externen Gästen  aktuelle Themen und Schlüsselfragen zur Diskussion.  Ergebnisoffen und im besten Sinn kritisch. Immer Donnerstag abend 18-19:30, online, Anfang & Ende pktl. 

Inhalt & Gestaltung: Petra Sußner
Orga & Schnitt: Marie Hartwig

Twitter Updates:  @regeko1 
Anmeldungen an: rewikodi@hu-berlin.de
Informationen & Aufzeichnungen einzelner Veranstaltungen finden Sie auf dieser Seite. 

!! kollektiv diskutieren ist zurück aus der Sommerpause !!

Gemeinsame Welt: Wieviel Privatheit braucht Kollektiv?

Donnerstag, 21.10. 2021., 18:00 - 19:30 (st)

Beate Binder I Sarah Elsuni I Dana Valentiner I Moderation: Petra Sußner

Zoom Link nach Anmeldung bei Marie Hartwig unter rewikodi@hu-berlin.de  (bis 20.10.2021).

✨ Ist sexuelle Selbstbestimmung im Gemeinwohl? 
✨Sichern die Grundrechte dieses Gemeinwohl? Ist Privatheit dabei notwendige Gegenspielerin?
✨Was heißt es, Kollektivität von den Margins aus zu denken? Und wie übersetzen wir das alles in rechtliche Ansprüche?

Risse in der Gesellschaft. Spitzen sich Konflikte zu, ist rasch die Polarisierung selbst Thema. Doch ist das alles? Wo Widersprüche von den Margins ausgehen, geht es auch um Überwindung von Ausschlüssen, die moderne Gesellschaften ideengeschichtlich begründen. Welche neuen Kollektive dabei entstehen und wie sich Solidaritäten re-formulieren, ist Thema unserer Forschungsgruppe.kollektiv diskutieren widmet sich diesmal Öffentlichkeit und Privatheit. Die Dualität prägt Grundfesten unserer Rechtsordnung, ist gleichzeitig feministische Barriere und Emanzipationsstrategie von sexual outlaws. Wir fragen: Wie verhält es sich mit öffentlich und privat, wenn Freiheitauch Gleichheit bedeutet, Sorge um individuelle Selbstbestimmung eine Gemeinwohl-Agenda bildet? Was bedeutet radikale Reflexivität für eine gemeinsame Welt, wo findet sie ihre Anhaltspunkte in den Grundrechten und was lässt sich daraus für kritische – transformative – (Rechts)Praxis ableiten?  

-> Beate Binder ist Sprecherin der DFG-Forschungsgruppe Recht-Geschlecht-Kollektivität und Professorin für Europäische Ethnologie und Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin. Unter dem Titel „Troubling Policies“ stößt sie gender- und queertheoretische Interventionen für eine Wissenschaft an, die sich ohne Politik nicht denken lässt.

-> Sarah Elsuni ist Professorin für Recht der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Recht der Frau an der Frankfurt University of Applied Sciences. Seit vielen Jahren arbeitet sie – auch mit der Forschungsgruppe – zu Geschlecht, Öffentlichkeit und Privatheit. Zuletzt veröffentlichte sie eine Systematisierung von „Gemeinwohl-Topoi im Öffentlichen Recht“.

-> Dana Valentiner ist Post-Doc Wissenschafterin an der Helmut Schmidt Universität Hamburg. Ihre preisgekrönte Dissertation „Das Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung“ ist gerade im Nomos Verlag erschienen. Sie ist Co-Produzentin von „Justitias Töchter“, dem djb Podcast zu feministischer Rechtspolitik.

-> Moderation: Petra Sußner, wiss. Projektkordinatorin und Post-Doc an der Humboldt Universität zu Berlin. In der Forschungsgruppe für Gestaltung und Inhalt der Reihe kollektiv diskutieren verantwortlich.

Aufzeichnung verfügbar

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